Rechtsupweg

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Rechtsupweg ist die jüngste Gemeinde des Brookmerlandes und wie die Nachbargemeinde Leezdorf auch eine ehemalige Moorgemeinde. Wie auch in Leezdorf hat sich hier eine Streusiedlung gebildet.

 

1769 hat sich der erste Moorkolonist in Rechtsupweg niedergelassen. 1770 folgten 6 weitere. Diese 7 waren die Begründer von Rechtsupweg. Der Name des Ortes stammt von einem Weg, der ehemals von Osterupgant (Ortsteil Upgant-Schott) ins Moor führte.

 

Die Rechtsupweger Mühle wurde 1926 als einstöckiger Gallerieholländer mit "Steert" erbaut. Der Bauherr war damals Bernhard Bengen. 1989 wird der Mühlenbetrieb eingestellt. Heute befindet sich die Mühle in Privatbesitz und soll restauriert werden.

 

Ein besonderes Ausflugsziel in Rechtsupweg ist der Tiergarten. Hier finden sich Streicheltiere, Vögel, Lamas, Affen und noch viele andere Tiere mehr. Der privat geführte Zoo hat ganzjährig geöffnet.

 

In Rechtsupweg wohnen heute knapp 2100 Einwohner. Auf dem Dorf- und Marktplatz im Zentrum des Ortes findet alljährlich das "Döschkefest" statt, wo alte Handwerkskunst begutachtet werden kann.